Physik · Vorabi 2026

Glossar

92 Begriffe von Amplitude bis Zählrate, alphabetisch geordnet. Jeder Eintrag nennt die Formelzeichen und verweist auf die Stelle im Skript, an der der Begriff eingeführt wird. Das Filterfeld darunter durchsucht Begriff, Stichworte und Erklärung.

92 Begriffe

A

Amplitude
Größte Auslenkung einer Schwingung aus der Ruhelage; bei einer Welle die maximale Auslenkung bzw. Feldstärke. Die Intensität ist proportional zum Quadrat der Amplitude.auch: A, s-Dachim Volltext suchen
Analysator
Zweiter Polarisationsfilter hinter einem Polarisator. Er zeigt, in welcher Ebene das austretende Licht schwingt.auch: Polarisationsfilterim Volltext suchen
Aufenthaltswahrscheinlichkeit
Das Betragsquadrat |ψ|² der Wellenfunktion gibt an, mit welcher Wahrscheinlichkeit ein Quant an einem Ort gefunden wird.auch: |psi|^2, Wahrscheinlichkeitsdichteim Volltext suchen
Ausbreitungsgeschwindigkeit
Geschwindigkeit, mit der sich eine Welle fortpflanzt: c = λ·f. Für Licht im Vakuum gilt c = 299 792 458 m/s.auch: Wellengeschwindigkeit, Phasengeschwindigkeitim Volltext suchen
Austrittsarbeit
Energie W_A, die ein Elektron mindestens braucht, um einen Festkörper zu verlassen. Für den Photoeffekt gilt h·f_G = W_A.auch: WA, Ablösearbeitim Volltext suchen

B

Bauch
Ort maximaler Auslenkung einer stehenden Welle. Benachbarte Bäuche haben den Abstand λ/2.auch: Schwingungsbauchim Volltext suchen
Beugung
Ablenkung von Wellen an Kanten, Spalten oder Hindernissen. Sie entsteht durch Interferenz der Elementarwellen und wird stärker, wenn die Öffnung etwa so groß wie die Wellenlänge ist.auch: Diffraktionim Volltext suchen
Beugungswinkel
Winkel zwischen einem gebeugten Strahl und der Hauptrichtung. Beim Gitter gilt für Maxima sin α_n = n·λ/g.auch: Ablenkwinkelim Volltext suchen
Bohr-Modell
Atommodell mit stationären Kreisbahnen ohne Strahlung und quantisiertem Drehimpuls L = n·ħ. Es erklärt das Wasserstoffspektrum, versagt aber bei Atomen mit mehreren Elektronen.auch: Bohrsches Atommodellim Volltext suchen
Bragg-Reflexion
Konstruktive Reflexion an parallelen Netzebenen eines Kristalls, wenn 2·d·sin α = n·λ gilt. Dabei ist α der Winkel zwischen Strahl und Netzebene.auch: Bragg-Bedingung, Netzebenenreflexionim Volltext suchen
Brechungsindex
Verhältnis der Lichtgeschwindigkeit im Vakuum zu der im Medium: n = c/v. Er bestimmt die Brechung an einer Grenzfläche.auch: Brechzahl, nim Volltext suchen
Bremsstrahlung
Röntgenstrahlung, die beim Abbremsen schneller Elektronen im Anodenmaterial entsteht. Ihr kontinuierliches Spektrum endet bei der Grenzwellenlänge λ_min = h·c/(e·U).auch: Röntgenbremsspektrumim Volltext suchen

C

Charakteristische Röntgenstrahlung
Linienspektrum, das beim Übergang innerer Elektronen zwischen Schalen entsteht. Die Linien sind für das Anodenmaterial spezifisch.auch: Linienspektrum, K-Linienim Volltext suchen
Compton-Effekt
Streuung von Röntgenphotonen an Elektronen, bei der sich die Wellenlänge vergrößert. Er belegt den Photonenimpuls p = h/λ.auch: Compton-Streuungim Volltext suchen
Compton-Wellenlänge
Konstante λ_C = h/(m_e·c) = 2,426 pm. Sie bestimmt die maximale Wellenlängenänderung beim Compton-Effekt.auch: lambda_Cim Volltext suchen

D

Davisson-Germer-Versuch
Beugung von Elektronen an einem Nickelkristall. Das Experiment bestätigt die de-Broglie-Wellenlänge von Materie.auch: Davisson Germerim Volltext suchen
de-Broglie-Wellenlänge
Materiewellenlänge eines Teilchens mit Impuls p: λ = h/p. Sie wird für schnelle Elektronen sehr klein.auch: Materiewellenlänge, lambda = h/pim Volltext suchen
Delayed Choice
Experiment, bei dem erst nach dem Durchgang eines Quants entschieden wird, ob Weginformation gemessen wird. Es ändert die Vergangenheit nicht; das Experiment legt fest, welche Eigenschaft sichtbar wird.auch: Wheelers verzögerte Wahlim Volltext suchen
Destruktive Interferenz
Abschwächung oder Auslöschung bei der Überlagerung. Sie tritt auf, wenn der Gangunterschied (n + ½)·λ oder die Phasendifferenz (2n + 1)·π beträgt.auch: Auslöschungim Volltext suchen
Doppelspalt
Zwei parallele Spalte im Abstand d. Auf dem Schirm entstehen Interferenzmaxima für d·sin α = n·λ.auch: Doppelspaltversuch, Youngim Volltext suchen
Drehimpulsquantisierung
Im Bohr-Modell ist der Bahndrehimpuls auf L = n·ħ beschränkt. Im quantenmechanischen Modell übernehmen die Quantenzahlen diese Rolle.auch: L = n h / 2 piim Volltext suchen
Duane-Hunt-Gesetz
Die Grenzwellenlänge des Röntgenbremsspektrums folgt aus e·U = h·f_max = h·c/λ_min. Aus ihr lässt sich die Planck-Konstante bestimmen.auch: Grenzwellenlängeim Volltext suchen

E

Einzelspalt
Spalt der Breite b. Seine Beugungsminima liegen bei b·sin α = n·λ mit n ≠ 0; die Breite des zentralen Maximums nimmt mit b ab.auch: Spaltbeugungim Volltext suchen
Emission
Aussenden von Licht beim Übergang eines Atoms von einem höheren in ein niedrigeres Energieniveau. Die Frequenz folgt aus ΔE = h·f.auch: Emissionslinie, Aussendungim Volltext suchen
Energieniveau
Erlaubter Energiezustand eines gebundenen Quantensystems. Differenzen zwischen Niveaus bestimmen die Spektrallinien.auch: Energiestufe, Termschemaim Volltext suchen

F

Fadenpendel
Pendel mit kleiner Auslenkung. Für die Schwingungsdauer gilt näherungsweise T = 2π·√(l/g).auch: Pendelim Volltext suchen
Feder-Masse-Pendel
Schwingendes System aus Masse und Feder. Die Periodendauer beträgt T = 2π·√(m/D).auch: Federpendelim Volltext suchen
Fluoreszenz
Kurzzeitige Lichtemission nach einer Anregung. Die ausgesandte Wellenlänge ist meist länger als die anregende (Stokes-Verschiebung).auch: Stokes-Verschiebungim Volltext suchen
Franck-Hertz-Versuch
Elektronenstoßexperiment mit Quecksilberdampf. Die Stromminima liegen im Abstand von 4,9 V und zeigen diskrete Anregungsenergien der Atome.auch: Franck Hertz, Quecksilberim Volltext suchen
Frequenz
Anzahl der Schwingungen pro Sekunde: f = 1/T. Einheit Hertz (Hz).auch: fim Volltext suchen

G

Gangunterschied
Wegunterschied Δs zweier Wellen am Überlagerungsort. Δs = n·λ verstärkt, Δs = (n + ½)·λ löscht aus.auch: Δs, Wegdifferenzim Volltext suchen
Gedämpfte Schwingung
Schwingung mit abnehmender Amplitude durch Reibung oder Energieabgabe. Die Einhüllende fällt exponentiell ab.auch: Dämpfung, Einhüllendeim Volltext suchen
Gegenfeld
Bremsfeld in einer Fotozelle. Bei der Gegenspannung U_G werden die schnellsten Fotoelektronen gerade gestoppt: e·U_G = E_kin,max.auch: Gegenspannung, Bremsspannungim Volltext suchen
Gitter
Periodische Anordnung vieler Spalte oder Linien mit Abstand g. Es liefert scharfe Maxima für g·sin α = n·λ.auch: optisches Gitter, Beugungsgitterim Volltext suchen
Grenzfrequenz
Kleinste Frequenz, bei der der äußere Photoeffekt einsetzt: f_G = W_A/h. Darunter können Photonen kein Elektron herauslösen.auch: Schwellenfrequenzim Volltext suchen

H

h-Bestimmung mit LEDs
Aus der Gegenspannung U_S verschiedener LEDs über der Frequenz f folgt U_S = (h/e)·f − W_A/e. Die Steigung liefert h/e.auch: LED-Versuch, Planck-Konstanteim Volltext suchen
Huygens-Prinzip
Jeder Punkt einer Wellenfront ist Ausgangspunkt einer Elementarwelle. Die Überlagerung dieser Wellen erklärt Beugung und Interferenz.auch: Elementarwellenim Volltext suchen

I

Intensität
Leistung pro Fläche. Bei Wellen ist sie proportional zum Quadrat der Amplitude; bei Quanten entspricht sie der Zählrate.auch: I, Zählrateim Volltext suchen
Interferenz
Überlagerung kohärenter Wellen. Je nach Gangunterschied verstärken oder schwächen sie sich.auch: Überlagerungim Volltext suchen
Interferenzmuster
Räumliche Verteilung von Maxima und Minima, die bei der Überlagerung kohärenter Wellen entsteht.auch: Streifenmusterim Volltext suchen
Ionisierungsenergie
Energie, die nötig ist, um ein Elektron aus einem Atom zu lösen. Für Wasserstoff im Grundzustand beträgt sie 13,6 eV.auch: Ionisationsenergieim Volltext suchen
Isotop
Atome desselben Elements mit gleicher Protonenzahl, aber unterschiedlicher Neutronenzahl.auch: Nuklidim Volltext suchen

K

Kern
Positiv geladener Atomkern aus Protonen und Neutronen. Er enthält fast die gesamte Masse des Atoms.auch: Atomkern, Nuklidim Volltext suchen
Knoten
Ort, an dem eine stehende Welle dauerhaft keine Auslenkung hat. Benachbarte Knoten haben den Abstand λ/2.auch: Schwingungsknotenim Volltext suchen
Kohärenz
Feste Phasenbeziehung zweier Wellen gleicher Frequenz über die Beobachtungszeit. Nur kohärente Wellen bilden ein stabiles Interferenzmuster.auch: kohärentim Volltext suchen
Koinzidenz
Gleichzeitiger Nachweis zweier Signale in einem sehr kurzen Zeitfenster, zum Beispiel bei Photonenpaaren.auch: Koinzidenzmethodeim Volltext suchen
Komplementarität
Wellen- und Teilchenbild sind beide gültig, aber nicht gleichzeitig vollständig beobachtbar. Je mehr Weginformation verfügbar ist, desto weniger Interferenz zeigt sich.auch: Welle-Teilchen-Dualismusim Volltext suchen
Konstruktive Interferenz
Verstärkung bei der Überlagerung, wenn der Gangunterschied n·λ oder die Phasendifferenz 2π·n beträgt.auch: Verstärkungim Volltext suchen

L

Lichtgeschwindigkeit
Ausbreitungsgeschwindigkeit des Lichts im Vakuum: c = 299 792 458 m/s. Sie hängt mit Wellenlänge und Frequenz über c = λ·f zusammen.auch: cim Volltext suchen
Linienspektrum
Spektrum mit diskreten Linien. Es entsteht durch Übergänge zwischen den Energieniveaus eines Atoms.auch: diskretes Spektrum, Emissionsspektrumim Volltext suchen

M

Mach-Zehnder-Interferometer
Interferometer aus zwei Strahlteilern und zwei Spiegeln. Zwei gleich lange Arme werden überlagert; die Ausgänge D1 und D2 sind komplementär.auch: MZI, Mach Zehnderim Volltext suchen
Materiewelle
Welleneigenschaft von Teilchen mit der de-Broglie-Wellenlänge λ = h/p. Sie wird durch Elektronen- oder Neutronenbeugung nachgewiesen.auch: de-Broglie-Welleim Volltext suchen
Michelson-Interferometer
Interferometer, in dem ein Strahlteiler den Strahl auf zwei Arme aufteilt. Ein beweglicher Spiegel erzeugt den Gangunterschied 2·Δd.auch: Michelsonim Volltext suchen

N

Netzebene
Ebene durch die Gitterpunkte eines Kristalls. Ihr Abstand d bestimmt die Bragg-Reflexion.auch: Gitterebeneim Volltext suchen

O

Orbital
Ein-Elektronen-Wellenfunktion im Atom. Das Betragsquadrat |ψ|² beschreibt die räumliche Aufenthaltswahrscheinlichkeit.auch: Atomorbital, s,p,d,fim Volltext suchen
Ordnung
Nummer n eines Interferenzmaximums. n = 0 ist das zentrale Maximum, n = 1 das erste Nebenmaximum.auch: Beugungsordnungim Volltext suchen

P

Pauli-Prinzip
Kein Zustand (n, l, m_l, m_s) ist doppelt besetzt. Jedes Orbital fasst höchstens zwei Elektronen mit entgegengesetztem Spin.auch: Pauli-Verbotim Volltext suchen
Phase
Lage eines Schwingungszustands innerhalb eines Zyklus, beschrieben durch φ = 2π·t/T (plus Ortsanteil).auch: φim Volltext suchen
Phasendifferenz
Differenz der Phasen zweier Wellen am selben Ort. Sie bestimmt, ob sich die Wellen verstärken oder auslöschen.auch: Δφim Volltext suchen
Photoeffekt
Herauslösen von Elektronen aus einem Metall durch Licht. Für die maximale kinetische Energie gilt E_kin,max = h·f − W_A.auch: äußerer Photoeffekt, Fotoeffektim Volltext suchen
Photon
Lichtquant der Energie E = h·f und des Impulses p = h/λ. Seine Ruhemasse ist null.auch: Lichtquantim Volltext suchen
Planck-Konstante
Naturkonstante h = 6,626·10⁻³⁴ J·s. Sie verbindet die Energie eines Quants mit seiner Frequenz: E = h·f.auch: h, Planck-Konstanteim Volltext suchen
Polarisation
Ausrichtung der Schwingungsebene einer transversalen Welle. Ein Polarisator lässt nur eine Richtung durch.auch: polarisiertes Lichtim Volltext suchen
Polarisator
Filter, der nur Licht einer bestimmten Schwingungsebene durchlässt.auch: Polarisationsfilterim Volltext suchen
Postulate (Bohr)
Elektronen bewegen sich auf stationären Bahnen ohne Strahlung; der Drehimpuls ist L = n·ħ; bei Übergängen gilt ΔE = h·f.auch: Bohrsche Postulateim Volltext suchen
Potenzialtopf
Modell eines Teilchens zwischen unendlich hohen Wänden. Die Energieeigenwerte wachsen quadratisch mit n: E_n ∝ n²/L².auch: unendlicher Potenzialtopf, Kastenpotentialim Volltext suchen

Q

Quantenhypothese
Die Energie eines Oszillators der Frequenz f ist E = n·h·f mit n = 0, 1, 2, …; Zwischenwerte kommen nicht vor.auch: Planck, Quantelungim Volltext suchen
Quantenzahlen
n (Schale), l (Form), m_l (Orientierung) und m_s (Spin) beschreiben den Zustand eines Elektrons im Atom.auch: Hauptquantenzahl, Nebenquantenzahl, Spinquantenzahlim Volltext suchen

R

Resonanz
Maximale Amplitude einer erzwungenen Schwingung, wenn die Erregerfrequenz nahe der Eigenfrequenz liegt. Je schwächer die Dämpfung, desto schärfer die Resonanz.auch: Resonanzkurveim Volltext suchen
Resonanzabsorption
Atome absorbieren bevorzugt Photonen, deren Energie genau einem erlaubten Übergang entspricht. Andere Frequenzen werden kaum aufgenommen.auch: Absorptionslinieim Volltext suchen
Rutherford-Streuung
Streuung von Alpha-Teilchen an Atomkernen. Kleine Stoßparameter führen zu großer Ablenkung; daraus folgt ein kleiner, positiver Kern.auch: Rutherford-Versuch, Alpha-Streuungim Volltext suchen
Rydberg-Formel
1/λ = R·(1/n₁² − 1/n₂²) mit der Rydberg-Konstante R. Sie beschreibt die Linien des Wasserstoffspektrums.auch: Rydberg, Wasserstoffspektrumim Volltext suchen
Röntgenspektrum
Überlagerung aus kontinuierlicher Bremsstrahlung und charakteristischen Linien des Anodenmaterials.auch: Röntgen, Bremsspektrumim Volltext suchen

S

Schale
Gruppe von Orbitalen mit gleicher Hauptquantenzahl n. Man bezeichnet sie als K-, L-, M-Schale und so weiter.auch: Elektronenschale, K-Schaleim Volltext suchen
Schwingung
Periodische Änderung einer Größe um eine Ruhelage. Kenngrößen sind Periodendauer T, Frequenz f und Amplitude.auch: harmonische Schwingungim Volltext suchen
Spaltabstand
Abstand d zwischen den Mitten zweier Spalte. Er bestimmt beim Doppelspalt die Lage der Interferenzmaxima; beim Gitter heißt er Gitterkonstante g.auch: d, Gitterkonstanteim Volltext suchen
Spektrum
Intensität des Lichts über der Wellenlänge oder Frequenz. Es kann kontinuierlich oder als Linienspektrum vorliegen.auch: Spektrenim Volltext suchen
Spiegel
Optisches Bauteil, das Licht gerichtet reflektiert. Ein ebener Spiegel vertauscht Einfalls- und Reflexionswinkel.auch: Reflektorim Volltext suchen
Stehende Welle
Überlagerung zweier gegenläufiger Wellen gleicher Frequenz. Knoten und Bäuche sind ortsfest; benachbarte Knoten haben den Abstand λ/2.auch: stehende Wellenim Volltext suchen
Stoßparameter
Senkrechter Abstand zwischen der einfallenden Bahn eines Teilchens und dem Kern. Ein kleiner Stoßparameter bedeutet eine starke Ablenkung.auch: bim Volltext suchen
Strahlteiler
Optisches Bauteil, das einen Lichtstrahl in zwei Teilstrahlen zerlegt oder zwei Strahlen überlagert. Ein idealer Strahlteiler halbiert die Intensität.auch: Beam Splitter, halbdurchlässiger Spiegelim Volltext suchen
Superposition
Überlagerung von Wellen oder Wahrscheinlichkeitsamplituden. Amplituden addieren sich; Wahrscheinlichkeiten addieren sich nur bei unterscheidbaren Wegen.auch: Überlagerungsprinzipim Volltext suchen

T

Termschema
Diagramm der Energieniveaus und erlaubter Übergänge eines Atoms. Pfeile zeigen Emission oder Absorption.auch: Energieschema, Niveauschemaim Volltext suchen
Totalreflexion
Kein Übergang ins optisch dünnere Medium, wenn der Einfallswinkel den Grenzwinkel überschreitet. Es gilt sin α_G = n₂/n₁.auch: Grenzwinkelim Volltext suchen

U

Unbestimmtheitsrelation
Δx·Δp_x ≥ ħ/2. Ort und Impuls eines Quantenobjekts können nicht gleichzeitig beliebig genau bestimmt werden.auch: Heisenberg, Unschärfeim Volltext suchen

W

Welcher-Weg-Information
Information darüber, welchen Weg ein Quant genommen hat. Ist sie im Prinzip verfügbar, verschwindet die Interferenz.auch: Weginformation, which-pathim Volltext suchen
Welle-Teilchen-Dualismus
Quantenobjekte zeigen je nach Experiment Wellen- oder Teilcheneigenschaften. Beide Bilder ergänzen sich, treten aber nicht gleichzeitig vollständig hervor.auch: Dualismusim Volltext suchen
Wellenfront
Fläche gleicher Phase einer Welle. Sie steht senkrecht auf der Ausbreitungsrichtung.auch: Phasenflächeim Volltext suchen
Wellenfunktion
ψ(x,t) beschreibt den Zustand eines Quantensystems. Das Betragsquadrat |ψ|² ist die Aufenthaltswahrscheinlichkeitsdichte.auch: ψ, Psiim Volltext suchen
Wellenlänge
Räumlicher Abstand zweier Punkte gleicher Phase: λ = c/f. Sie bestimmt Beugung und Interferenz.auch: λ, lambdaim Volltext suchen

Z

Zeigerbild
Darstellung von Amplituden als rotierende Zeiger bzw. komplexe Zahlen. Die Resultierende bestimmt die Intensität.auch: Zeigermodell, komplexe Amplitudeim Volltext suchen
Zählrate
Anzahl der Detektionen pro Zeit. Sie ist proportional zur Intensität und wird bei Quantenexperimenten oft als Maß für Wahrscheinlichkeit verwendet.auch: Zählrate, Rateim Volltext suchen