Glossar
92 Begriffe von Amplitude bis Zählrate, alphabetisch geordnet. Jeder Eintrag nennt die Formelzeichen und verweist auf die Stelle im Skript, an der der Begriff eingeführt wird. Das Filterfeld darunter durchsucht Begriff, Stichworte und Erklärung.
92 Begriffe
A
- Amplitude
- Größte Auslenkung einer Schwingung aus der Ruhelage; bei einer Welle die maximale Auslenkung bzw. Feldstärke. Die Intensität ist proportional zum Quadrat der Amplitude.auch: A, s-Dachim Volltext suchen
- Analysator
- Zweiter Polarisationsfilter hinter einem Polarisator. Er zeigt, in welcher Ebene das austretende Licht schwingt.auch: Polarisationsfilterim Volltext suchen
- Aufenthaltswahrscheinlichkeit
- Das Betragsquadrat |ψ|² der Wellenfunktion gibt an, mit welcher Wahrscheinlichkeit ein Quant an einem Ort gefunden wird.auch: |psi|^2, Wahrscheinlichkeitsdichteim Volltext suchen
- Ausbreitungsgeschwindigkeit
- Geschwindigkeit, mit der sich eine Welle fortpflanzt: c = λ·f. Für Licht im Vakuum gilt c = 299 792 458 m/s.auch: Wellengeschwindigkeit, Phasengeschwindigkeitim Volltext suchen
- Austrittsarbeit
- Energie W_A, die ein Elektron mindestens braucht, um einen Festkörper zu verlassen. Für den Photoeffekt gilt h·f_G = W_A.auch: WA, Ablösearbeitim Volltext suchen
B
- Bauch
- Ort maximaler Auslenkung einer stehenden Welle. Benachbarte Bäuche haben den Abstand λ/2.auch: Schwingungsbauchim Volltext suchen
- Beugung
- Ablenkung von Wellen an Kanten, Spalten oder Hindernissen. Sie entsteht durch Interferenz der Elementarwellen und wird stärker, wenn die Öffnung etwa so groß wie die Wellenlänge ist.auch: Diffraktionim Volltext suchen
- Beugungswinkel
- Winkel zwischen einem gebeugten Strahl und der Hauptrichtung. Beim Gitter gilt für Maxima sin α_n = n·λ/g.auch: Ablenkwinkelim Volltext suchen
- Bohr-Modell
- Atommodell mit stationären Kreisbahnen ohne Strahlung und quantisiertem Drehimpuls L = n·ħ. Es erklärt das Wasserstoffspektrum, versagt aber bei Atomen mit mehreren Elektronen.auch: Bohrsches Atommodellim Volltext suchen
- Bragg-Reflexion
- Konstruktive Reflexion an parallelen Netzebenen eines Kristalls, wenn 2·d·sin α = n·λ gilt. Dabei ist α der Winkel zwischen Strahl und Netzebene.auch: Bragg-Bedingung, Netzebenenreflexionim Volltext suchen
- Brechungsindex
- Verhältnis der Lichtgeschwindigkeit im Vakuum zu der im Medium: n = c/v. Er bestimmt die Brechung an einer Grenzfläche.auch: Brechzahl, nim Volltext suchen
- Bremsstrahlung
- Röntgenstrahlung, die beim Abbremsen schneller Elektronen im Anodenmaterial entsteht. Ihr kontinuierliches Spektrum endet bei der Grenzwellenlänge λ_min = h·c/(e·U).auch: Röntgenbremsspektrumim Volltext suchen
C
- Charakteristische Röntgenstrahlung
- Linienspektrum, das beim Übergang innerer Elektronen zwischen Schalen entsteht. Die Linien sind für das Anodenmaterial spezifisch.auch: Linienspektrum, K-Linienim Volltext suchen
- Compton-Effekt
- Streuung von Röntgenphotonen an Elektronen, bei der sich die Wellenlänge vergrößert. Er belegt den Photonenimpuls p = h/λ.auch: Compton-Streuungim Volltext suchen
- Compton-Wellenlänge
- Konstante λ_C = h/(m_e·c) = 2,426 pm. Sie bestimmt die maximale Wellenlängenänderung beim Compton-Effekt.auch: lambda_Cim Volltext suchen
D
- Davisson-Germer-Versuch
- Beugung von Elektronen an einem Nickelkristall. Das Experiment bestätigt die de-Broglie-Wellenlänge von Materie.auch: Davisson Germerim Volltext suchen
- de-Broglie-Wellenlänge
- Materiewellenlänge eines Teilchens mit Impuls p: λ = h/p. Sie wird für schnelle Elektronen sehr klein.auch: Materiewellenlänge, lambda = h/pim Volltext suchen
- Delayed Choice
- Experiment, bei dem erst nach dem Durchgang eines Quants entschieden wird, ob Weginformation gemessen wird. Es ändert die Vergangenheit nicht; das Experiment legt fest, welche Eigenschaft sichtbar wird.auch: Wheelers verzögerte Wahlim Volltext suchen
- Destruktive Interferenz
- Abschwächung oder Auslöschung bei der Überlagerung. Sie tritt auf, wenn der Gangunterschied (n + ½)·λ oder die Phasendifferenz (2n + 1)·π beträgt.auch: Auslöschungim Volltext suchen
- Doppelspalt
- Zwei parallele Spalte im Abstand d. Auf dem Schirm entstehen Interferenzmaxima für d·sin α = n·λ.auch: Doppelspaltversuch, Youngim Volltext suchen
- Drehimpulsquantisierung
- Im Bohr-Modell ist der Bahndrehimpuls auf L = n·ħ beschränkt. Im quantenmechanischen Modell übernehmen die Quantenzahlen diese Rolle.auch: L = n h / 2 piim Volltext suchen
- Duane-Hunt-Gesetz
- Die Grenzwellenlänge des Röntgenbremsspektrums folgt aus e·U = h·f_max = h·c/λ_min. Aus ihr lässt sich die Planck-Konstante bestimmen.auch: Grenzwellenlängeim Volltext suchen
E
- Einzelspalt
- Spalt der Breite b. Seine Beugungsminima liegen bei b·sin α = n·λ mit n ≠ 0; die Breite des zentralen Maximums nimmt mit b ab.auch: Spaltbeugungim Volltext suchen
- Emission
- Aussenden von Licht beim Übergang eines Atoms von einem höheren in ein niedrigeres Energieniveau. Die Frequenz folgt aus ΔE = h·f.auch: Emissionslinie, Aussendungim Volltext suchen
- Energieniveau
- Erlaubter Energiezustand eines gebundenen Quantensystems. Differenzen zwischen Niveaus bestimmen die Spektrallinien.auch: Energiestufe, Termschemaim Volltext suchen
F
- Fadenpendel
- Pendel mit kleiner Auslenkung. Für die Schwingungsdauer gilt näherungsweise T = 2π·√(l/g).auch: Pendelim Volltext suchen
- Feder-Masse-Pendel
- Schwingendes System aus Masse und Feder. Die Periodendauer beträgt T = 2π·√(m/D).auch: Federpendelim Volltext suchen
- Fluoreszenz
- Kurzzeitige Lichtemission nach einer Anregung. Die ausgesandte Wellenlänge ist meist länger als die anregende (Stokes-Verschiebung).auch: Stokes-Verschiebungim Volltext suchen
- Franck-Hertz-Versuch
- Elektronenstoßexperiment mit Quecksilberdampf. Die Stromminima liegen im Abstand von 4,9 V und zeigen diskrete Anregungsenergien der Atome.auch: Franck Hertz, Quecksilberim Volltext suchen
- Frequenz
- Anzahl der Schwingungen pro Sekunde: f = 1/T. Einheit Hertz (Hz).auch: fim Volltext suchen
G
- Gangunterschied
- Wegunterschied Δs zweier Wellen am Überlagerungsort. Δs = n·λ verstärkt, Δs = (n + ½)·λ löscht aus.auch: Δs, Wegdifferenzim Volltext suchen
- Gedämpfte Schwingung
- Schwingung mit abnehmender Amplitude durch Reibung oder Energieabgabe. Die Einhüllende fällt exponentiell ab.auch: Dämpfung, Einhüllendeim Volltext suchen
- Gegenfeld
- Bremsfeld in einer Fotozelle. Bei der Gegenspannung U_G werden die schnellsten Fotoelektronen gerade gestoppt: e·U_G = E_kin,max.auch: Gegenspannung, Bremsspannungim Volltext suchen
- Gitter
- Periodische Anordnung vieler Spalte oder Linien mit Abstand g. Es liefert scharfe Maxima für g·sin α = n·λ.auch: optisches Gitter, Beugungsgitterim Volltext suchen
- Grenzfrequenz
- Kleinste Frequenz, bei der der äußere Photoeffekt einsetzt: f_G = W_A/h. Darunter können Photonen kein Elektron herauslösen.auch: Schwellenfrequenzim Volltext suchen
H
- h-Bestimmung mit LEDs
- Aus der Gegenspannung U_S verschiedener LEDs über der Frequenz f folgt U_S = (h/e)·f − W_A/e. Die Steigung liefert h/e.auch: LED-Versuch, Planck-Konstanteim Volltext suchen
- Huygens-Prinzip
- Jeder Punkt einer Wellenfront ist Ausgangspunkt einer Elementarwelle. Die Überlagerung dieser Wellen erklärt Beugung und Interferenz.auch: Elementarwellenim Volltext suchen
I
- Intensität
- Leistung pro Fläche. Bei Wellen ist sie proportional zum Quadrat der Amplitude; bei Quanten entspricht sie der Zählrate.auch: I, Zählrateim Volltext suchen
- Interferenz
- Überlagerung kohärenter Wellen. Je nach Gangunterschied verstärken oder schwächen sie sich.auch: Überlagerungim Volltext suchen
- Interferenzmuster
- Räumliche Verteilung von Maxima und Minima, die bei der Überlagerung kohärenter Wellen entsteht.auch: Streifenmusterim Volltext suchen
- Ionisierungsenergie
- Energie, die nötig ist, um ein Elektron aus einem Atom zu lösen. Für Wasserstoff im Grundzustand beträgt sie 13,6 eV.auch: Ionisationsenergieim Volltext suchen
- Isotop
- Atome desselben Elements mit gleicher Protonenzahl, aber unterschiedlicher Neutronenzahl.auch: Nuklidim Volltext suchen
K
- Kern
- Positiv geladener Atomkern aus Protonen und Neutronen. Er enthält fast die gesamte Masse des Atoms.auch: Atomkern, Nuklidim Volltext suchen
- Knoten
- Ort, an dem eine stehende Welle dauerhaft keine Auslenkung hat. Benachbarte Knoten haben den Abstand λ/2.auch: Schwingungsknotenim Volltext suchen
- Kohärenz
- Feste Phasenbeziehung zweier Wellen gleicher Frequenz über die Beobachtungszeit. Nur kohärente Wellen bilden ein stabiles Interferenzmuster.auch: kohärentim Volltext suchen
- Koinzidenz
- Gleichzeitiger Nachweis zweier Signale in einem sehr kurzen Zeitfenster, zum Beispiel bei Photonenpaaren.auch: Koinzidenzmethodeim Volltext suchen
- Komplementarität
- Wellen- und Teilchenbild sind beide gültig, aber nicht gleichzeitig vollständig beobachtbar. Je mehr Weginformation verfügbar ist, desto weniger Interferenz zeigt sich.auch: Welle-Teilchen-Dualismusim Volltext suchen
- Konstruktive Interferenz
- Verstärkung bei der Überlagerung, wenn der Gangunterschied n·λ oder die Phasendifferenz 2π·n beträgt.auch: Verstärkungim Volltext suchen
L
- Lichtgeschwindigkeit
- Ausbreitungsgeschwindigkeit des Lichts im Vakuum: c = 299 792 458 m/s. Sie hängt mit Wellenlänge und Frequenz über c = λ·f zusammen.auch: cim Volltext suchen
- Linienspektrum
- Spektrum mit diskreten Linien. Es entsteht durch Übergänge zwischen den Energieniveaus eines Atoms.auch: diskretes Spektrum, Emissionsspektrumim Volltext suchen
M
- Mach-Zehnder-Interferometer
- Interferometer aus zwei Strahlteilern und zwei Spiegeln. Zwei gleich lange Arme werden überlagert; die Ausgänge D1 und D2 sind komplementär.auch: MZI, Mach Zehnderim Volltext suchen
- Materiewelle
- Welleneigenschaft von Teilchen mit der de-Broglie-Wellenlänge λ = h/p. Sie wird durch Elektronen- oder Neutronenbeugung nachgewiesen.auch: de-Broglie-Welleim Volltext suchen
- Michelson-Interferometer
- Interferometer, in dem ein Strahlteiler den Strahl auf zwei Arme aufteilt. Ein beweglicher Spiegel erzeugt den Gangunterschied 2·Δd.auch: Michelsonim Volltext suchen
N
- Netzebene
- Ebene durch die Gitterpunkte eines Kristalls. Ihr Abstand d bestimmt die Bragg-Reflexion.auch: Gitterebeneim Volltext suchen
O
- Orbital
- Ein-Elektronen-Wellenfunktion im Atom. Das Betragsquadrat |ψ|² beschreibt die räumliche Aufenthaltswahrscheinlichkeit.auch: Atomorbital, s,p,d,fim Volltext suchen
- Ordnung
- Nummer n eines Interferenzmaximums. n = 0 ist das zentrale Maximum, n = 1 das erste Nebenmaximum.auch: Beugungsordnungim Volltext suchen
P
- Pauli-Prinzip
- Kein Zustand (n, l, m_l, m_s) ist doppelt besetzt. Jedes Orbital fasst höchstens zwei Elektronen mit entgegengesetztem Spin.auch: Pauli-Verbotim Volltext suchen
- Phase
- Lage eines Schwingungszustands innerhalb eines Zyklus, beschrieben durch φ = 2π·t/T (plus Ortsanteil).auch: φim Volltext suchen
- Phasendifferenz
- Differenz der Phasen zweier Wellen am selben Ort. Sie bestimmt, ob sich die Wellen verstärken oder auslöschen.auch: Δφim Volltext suchen
- Photoeffekt
- Herauslösen von Elektronen aus einem Metall durch Licht. Für die maximale kinetische Energie gilt E_kin,max = h·f − W_A.auch: äußerer Photoeffekt, Fotoeffektim Volltext suchen
- Photon
- Lichtquant der Energie E = h·f und des Impulses p = h/λ. Seine Ruhemasse ist null.auch: Lichtquantim Volltext suchen
- Planck-Konstante
- Naturkonstante h = 6,626·10⁻³⁴ J·s. Sie verbindet die Energie eines Quants mit seiner Frequenz: E = h·f.auch: h, Planck-Konstanteim Volltext suchen
- Polarisation
- Ausrichtung der Schwingungsebene einer transversalen Welle. Ein Polarisator lässt nur eine Richtung durch.auch: polarisiertes Lichtim Volltext suchen
- Polarisator
- Filter, der nur Licht einer bestimmten Schwingungsebene durchlässt.auch: Polarisationsfilterim Volltext suchen
- Postulate (Bohr)
- Elektronen bewegen sich auf stationären Bahnen ohne Strahlung; der Drehimpuls ist L = n·ħ; bei Übergängen gilt ΔE = h·f.auch: Bohrsche Postulateim Volltext suchen
- Potenzialtopf
- Modell eines Teilchens zwischen unendlich hohen Wänden. Die Energieeigenwerte wachsen quadratisch mit n: E_n ∝ n²/L².auch: unendlicher Potenzialtopf, Kastenpotentialim Volltext suchen
Q
- Quantenhypothese
- Die Energie eines Oszillators der Frequenz f ist E = n·h·f mit n = 0, 1, 2, …; Zwischenwerte kommen nicht vor.auch: Planck, Quantelungim Volltext suchen
- Quantenzahlen
- n (Schale), l (Form), m_l (Orientierung) und m_s (Spin) beschreiben den Zustand eines Elektrons im Atom.auch: Hauptquantenzahl, Nebenquantenzahl, Spinquantenzahlim Volltext suchen
R
- Resonanz
- Maximale Amplitude einer erzwungenen Schwingung, wenn die Erregerfrequenz nahe der Eigenfrequenz liegt. Je schwächer die Dämpfung, desto schärfer die Resonanz.auch: Resonanzkurveim Volltext suchen
- Resonanzabsorption
- Atome absorbieren bevorzugt Photonen, deren Energie genau einem erlaubten Übergang entspricht. Andere Frequenzen werden kaum aufgenommen.auch: Absorptionslinieim Volltext suchen
- Rutherford-Streuung
- Streuung von Alpha-Teilchen an Atomkernen. Kleine Stoßparameter führen zu großer Ablenkung; daraus folgt ein kleiner, positiver Kern.auch: Rutherford-Versuch, Alpha-Streuungim Volltext suchen
- Rydberg-Formel
- 1/λ = R·(1/n₁² − 1/n₂²) mit der Rydberg-Konstante R. Sie beschreibt die Linien des Wasserstoffspektrums.auch: Rydberg, Wasserstoffspektrumim Volltext suchen
- Röntgenspektrum
- Überlagerung aus kontinuierlicher Bremsstrahlung und charakteristischen Linien des Anodenmaterials.auch: Röntgen, Bremsspektrumim Volltext suchen
S
- Schale
- Gruppe von Orbitalen mit gleicher Hauptquantenzahl n. Man bezeichnet sie als K-, L-, M-Schale und so weiter.auch: Elektronenschale, K-Schaleim Volltext suchen
- Schwingung
- Periodische Änderung einer Größe um eine Ruhelage. Kenngrößen sind Periodendauer T, Frequenz f und Amplitude.auch: harmonische Schwingungim Volltext suchen
- Spaltabstand
- Abstand d zwischen den Mitten zweier Spalte. Er bestimmt beim Doppelspalt die Lage der Interferenzmaxima; beim Gitter heißt er Gitterkonstante g.auch: d, Gitterkonstanteim Volltext suchen
- Spektrum
- Intensität des Lichts über der Wellenlänge oder Frequenz. Es kann kontinuierlich oder als Linienspektrum vorliegen.auch: Spektrenim Volltext suchen
- Spiegel
- Optisches Bauteil, das Licht gerichtet reflektiert. Ein ebener Spiegel vertauscht Einfalls- und Reflexionswinkel.auch: Reflektorim Volltext suchen
- Stehende Welle
- Überlagerung zweier gegenläufiger Wellen gleicher Frequenz. Knoten und Bäuche sind ortsfest; benachbarte Knoten haben den Abstand λ/2.auch: stehende Wellenim Volltext suchen
- Stoßparameter
- Senkrechter Abstand zwischen der einfallenden Bahn eines Teilchens und dem Kern. Ein kleiner Stoßparameter bedeutet eine starke Ablenkung.auch: bim Volltext suchen
- Strahlteiler
- Optisches Bauteil, das einen Lichtstrahl in zwei Teilstrahlen zerlegt oder zwei Strahlen überlagert. Ein idealer Strahlteiler halbiert die Intensität.auch: Beam Splitter, halbdurchlässiger Spiegelim Volltext suchen
- Superposition
- Überlagerung von Wellen oder Wahrscheinlichkeitsamplituden. Amplituden addieren sich; Wahrscheinlichkeiten addieren sich nur bei unterscheidbaren Wegen.auch: Überlagerungsprinzipim Volltext suchen
T
- Termschema
- Diagramm der Energieniveaus und erlaubter Übergänge eines Atoms. Pfeile zeigen Emission oder Absorption.auch: Energieschema, Niveauschemaim Volltext suchen
- Totalreflexion
- Kein Übergang ins optisch dünnere Medium, wenn der Einfallswinkel den Grenzwinkel überschreitet. Es gilt sin α_G = n₂/n₁.auch: Grenzwinkelim Volltext suchen
U
- Unbestimmtheitsrelation
- Δx·Δp_x ≥ ħ/2. Ort und Impuls eines Quantenobjekts können nicht gleichzeitig beliebig genau bestimmt werden.auch: Heisenberg, Unschärfeim Volltext suchen
W
- Welcher-Weg-Information
- Information darüber, welchen Weg ein Quant genommen hat. Ist sie im Prinzip verfügbar, verschwindet die Interferenz.auch: Weginformation, which-pathim Volltext suchen
- Welle-Teilchen-Dualismus
- Quantenobjekte zeigen je nach Experiment Wellen- oder Teilcheneigenschaften. Beide Bilder ergänzen sich, treten aber nicht gleichzeitig vollständig hervor.auch: Dualismusim Volltext suchen
- Wellenfront
- Fläche gleicher Phase einer Welle. Sie steht senkrecht auf der Ausbreitungsrichtung.auch: Phasenflächeim Volltext suchen
- Wellenfunktion
- ψ(x,t) beschreibt den Zustand eines Quantensystems. Das Betragsquadrat |ψ|² ist die Aufenthaltswahrscheinlichkeitsdichte.auch: ψ, Psiim Volltext suchen
- Wellenlänge
- Räumlicher Abstand zweier Punkte gleicher Phase: λ = c/f. Sie bestimmt Beugung und Interferenz.auch: λ, lambdaim Volltext suchen
Z
- Zeigerbild
- Darstellung von Amplituden als rotierende Zeiger bzw. komplexe Zahlen. Die Resultierende bestimmt die Intensität.auch: Zeigermodell, komplexe Amplitudeim Volltext suchen
- Zählrate
- Anzahl der Detektionen pro Zeit. Sie ist proportional zur Intensität und wird bei Quantenexperimenten oft als Maß für Wahrscheinlichkeit verwendet.auch: Zählrate, Rateim Volltext suchen
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